Lesetermine

Ich lese und diskutiere bei folgenden Veranstaltungen:

  • 15.09.2019, 17:00 Uhr, Berlin (Internationales Literaturfestival)
    Podiumsgespräch zu Literatur und Künstlicher Intelligenz (mit Ann Cotten, Philipp Schönthaler Thomas Nikolaus Haider und Hannes Bajohr)
  • 24.09.2019, 16:30 bis 18:00 Uhr, Paderborn (Tage der Forschung)
    Lesung aus Halbzeug und Gespräch über Literatur und Digitalisierung
  • 26.09.2019, 19:30 Uhr, Baden (CH) (Baden liest)
    Lesung aus Halbzeug
  • 01. 11. 2019, 14:15, Berlin (Übersetzertag des Deutschen Übersetzerfonds, LCB Berlin)
    Podiumsgespräch mit Christiane Frohmann und Hannes Bajohr zu Chancen und Grenzen digitaler Literatur

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Neue Übersetzung: Nick Montfort, Megawatt

Für 0x0a habe ich Nick Montforts generativen Roman Megawatt übersetzt – und zwar direkt im Python-Code.

Aus der Beschreibung:
Megawatt ist Rekonstruktion und Steigerung von Samuel Becketts hochartifiziellem Roman Watt in einem. Autor und Programmierer Nick Montfort wählte aus der Vorlage Passagen mit systematischen Manierismen aus und ließ sie durch ein Python-Skript simulieren. Doch statt diese Passagen nur zu wiederholen – obwohl der Megawatt-Code auch dazu verwendet werden kann –, werden sie vielmehr intensiviert. So erzeugt Montfort mit den gleichen Methoden wie Beckett deutlich mehr Text als im ohnehin schon exzessiven Original zu finden ist: Aus Watt wird Megawatt.
Dem Roman ist das Skript angehängt, mit dem er erzeugt wurde; die Übersetzung durch Hannes Bajohr erfolgt ebenfalls im Code. Bei Megawatt war statt des Konzepts der Code zu übertragen, doch die erste Übersetzung von Watt ins Deutsche, die Elmar Tophoven 1970 für Suhrkamp besorgte, ist auch hier noch vorhanden. In den in Python verarbeiteten Fragmenten wird sie gedreht, gewendet, iteriert und rekursiv wiederholt: Und die arme alte, lausige Erde, die meine und die meines Vaters und meiner Mutter und der Mutter meiner Mutter und des Vaters meiner Mutter und der Mutter meines Vaters und des Vaters meines Vaters und der Mutter der Mutter meiner Mutter und …

Mehr dazu auf 0x0a.

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Zwei neue Shklar-Bände

Eben erschienen: Judith N. Shklar, Verpflichtung, Loyalität, Exil.
Und angekündigt für den Herbst: Über Hannah Arendt.

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Aus der Verlagsankündigung:

Judith N. Shklar beschäftigte sich ihr Leben lang mit Hannah Arendt. In ihren Texten zeichnet sie ein ambivalentes Bild der 22 Jahre älteren Philosophin, kommt in ihrem Werk sowohl anerkennend als auch voller Witz und polemischer Schärfe immer wieder auf sie zurück. Shklar schätzt Arendt vor allem für ihre Gedanken zu Exil und Staatenlosigkeit und für ein Ethos, das das Versprechen der Politik und des jederzeit möglichen absoluten Neuanfangs hochhält. Zugleich aber kritisiert Shklar sie als hochtrabende Metaphysikerin und enttäuschte Marxistin mit einem Hang zu politischer Romantik. Über die Revolution ist für Shklar ein »blamables Buch«, während Arendt in Eichmann in Jerusalem mit dem Hochmut des selbsterklärten Parias lediglich »epigonal und amateurhaft« über Politik zu reflektieren weiß. Gegen Arendts heldenhaftes Verständnis von Politik und ihre Blindheit für historische Ungerechtig keiten stellt Shklar das Lob eines unpersönlichen Prozeduralismus und ihren eigenen Liberalismus der Furcht und der Rechte – so ist Shklars Werk nicht zuletzt gegen Arendts Denken entstanden. Mit den hier versammelten Texten ist es nun möglich, das Verhältnis zweier zentraler politischer Theoretike rinnen des 20. Jahrhunderts nachzuvollziehen.

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Beitrag für den Merkur

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Im neuen Merkur (gratis abzurufen) schreibe ich über den aktuellen Stand der Anthropozän-Debatte und schlage vor, sie mit Rekurs auf die Tradition einer „Negativen Anthropologie“ zu erweitern.

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Rezensionsumschau für »Halbzeug«

Cover Hannes Bajohr, Halbzeug, Suhrkamp

Halbzeug. Textverarbeitung erschien im März 2018 im Suhrkamp Verlag.

Rezensionen bisher:

Interviews:

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Digitale Literatur in der NZZ

Heute erschien ein Beitrag von mir über digitale Literatur in der NZZ.

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Beitrag für ZEIT ONLINE

Für ZEIT ONLINE habe ich über Marc Jongens Auftritt am Arendt-Center geschrieben: Rechte reden lassen.

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Ankündigung: ›Halbzeug. Textverarbeitung‹

Cover Hannes Bajohr, Halbzeug, Suhrkamp
Mein neues Buch ›Halbzeug. Textverarbeitung‹ erscheint im März bei Suhrkamp.
Das Cover basiert auf einem binär bearbeiteten Faksimile des FORTRAN-Skriptes zu Alison Knowles‘ und James Tenneys ›Proposition No. 2 for Emmett Williams (A HOUSE OF DUST)‹.

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Übersetzung von ›Uncreative Writing‹ erschienen

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Soeben ist die Übersetzung von Kenneth Goldsmiths ›Uncreative Writing‹ erschienen, die ich zusammen mit Swantje Lichtenstein vorgenommen habe.

Rezensionen: Deutschlandfunk, WDR5, Rheinische Post, Süddeutsche Zeitung, Deutschlandfunk Kultur, Der Freitag, Zeit Online, Spiegel, Die Zeit

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Gespräch mit Epitext: ›Das Schreiben erweitern‹

Elias Molle von Epitext führte mit mir am Rande der Konferenz „The Publishing Sphere“ im HKW Berlin ein Gespräch über meine Literaturpraxis. Hier nachzulesen.

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