0x0a.li online

Gregor Weichbrodt und ich haben ein Textkollektiv gegründet – es heißt 0x0a. 0x0a ist der Hexcode für den Zeilenumbruch. Es ist ein Zeichen, das es im Analogen nicht gibt, nicht gesprochen werden kann und nur als „Steuerzeichen“ existiert – und damit ideales Symbol für den Versuch, genuin Digitale Literatur zu produzieren.
0x0a soll ein Workshop, Labor, Schaufenster und eine Anlaufstelle für digitale konzeptuelle Literatur werden und die Diskussion über diese Literaturform in Deutschland anregen. Wir laden ein, mitzudiskutieren und selbst Texte einzureichen, und hoffen, dass wir in Zukunft die Autorenliste erweitern können.

Für diese Website heißt das, dass ich in Zukunft Literarisches auf 0x0a unterbringen werde und hannesbajohr.de für Hinweise und Akademisches freihalte. Nach und nach werden auch die längeren Texte dorthin umziehen.

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Deutsche Zeitschrift für Philosophie – Shklar-Schwerpunkt

Heute ist die neue „Deutsche Zeitschrift für Philosophie“ erschienen. Darin der von mir mit Burkhardt Liebsch zusammen herausgegebene Schwerpunkt zur politischen Philosophie Judith Shklars.
Neben einer längeren Einführung von Liebsch und mir finden sich darin Beiträge von Alfred Hirsch, Heidi Sallavería, Andreas Hetzel und ein ausgezeichneter Text von Samuel Moyn über Shklars „Legalism„, den ich übersetzt habe und der deutsche Leser ausführlich mit diesem frühen Hauptwerk bekannt macht.

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›Judith N. Shklar‹ jetzt als Ebook

Shklar-MSeB

Das werkbiografische Nachwort, das ich für meine Übersetzung von Judith N. Shklars ›Ganz normale Laster‹ geschrieben habe, ist jetzt auch separat als Ebook bei Matthes & Seitz erschienen. Kostenpunkt: 1,99. Am besten beim Verlag oder bei minimore bestellen.

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Neue ›Edit‹ erschienen

cover-firstdraft

 

In der neuen Edit ist mein Text ›Wendekorpus‹ erschienen, den ich zuerst auf dieser Seite veröffentlicht habe. Dafür wurden die aus 3,23 Millionen Einträgen bestehenden Wendekorpora West+Ost des Deutschen Referenzkorpus (DeReKo-2013-II) mit Cosmas II 3.11 nach mit »wir« beginnenden Sätzen von exakt sechs Wörtern Länge durchsucht.

Das Ergebnis ist ein widersprüchliches, schizophrenes und identitätsverwirrtes Stimmengewirr der Wendezeit, auf das vor zwanzig Jahren das Adjektiv »deutsch-deutsch« 300% wahrscheinlicher angewandt worden wäre als heute:

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›Ganz normale Laster‹ erschienen

Ganz_normale_Laster Cover

Heute ist meine Übersetzung von Judith N. Shklars Meditation über liberale Laster bei Matthes und Seitz erschienen. Ganz normale Laster (Orig.: Ordinary Vices, 1984), Shklars Hauptwerk, ist Grundlage und erste Formulierung des Liberalismus der Furcht, der letztes Jahr erschien.

Einen Auszug aus meinem demnächst auch separat als Ebook erscheinenden werkbiografischen Nachwort kann man hier lesen.

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Neuer ›Merkur‹ erschienen

MERKUR Juli 2014

Im nächsten Merkur erscheint mein Text »Schreibenlassen. Gegenwartsliteratur und die Furcht vorm Digitalen«. Er ist bereits jetzt als kostenlose Vorschau auf der Klett-Cotta-Seite abzurufen.
In zwei Wochen (der Verlag besteht auf die Frist) werde ich auf dieser Seite eine längere Version des Textes hochladen. (mehr …)

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THE FUTURE OF PHILOLOGY – INTRODUCTION

Soon, the fruits of a graduate conference I co-hosted two years ago at Columbia can be read in the volume „The Future of Philology,“ published by Cambridge Scholars and bound to appear in the fall.

Here is the introduction, written with Benjamin Dorvel, Vincent Hessling, and Tabea Weitz.

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Neue ›Neue Rundschau‹ erschienen

Fr Mar 14 2014 09:12:40 UTC

Neue Rundschau 1/2014

Seit heute gibt es die Neue Rundschau im Handel. Darin: Mein Text 7 × ARSENALERWEITERUNG, den man, zusammen mit den erläuternden Notizen HALBZEUG FÜRS ZEUGHAUS, hier nachlesen kann. Dazu passend auch: Fünf Vorschläge für ein neues Jahrtausend, das 24h-Schreibexperiment von Jan Brandt und mir, mit Jörg Albrecht, Annika Reich, Nikola Richter und Clemens J. Setz, das auf dem S.Fischer-Blog hundertvierzehn.de zu finden ist.

hinweis literarisches

7 × ARSENALERWEITERUNG (No. 7)

So Feb 23 2014 1:00:31 UTC

Als Ausblick auf die kommende Neue Rundschau mit dem Titel »Manifeste für eine Literatur der Zukunft«, hier der medienbedingt nur online verfügbare siebte Teil meines Beitrags »7 × Arsenalerweiterung«.

»No. 7« zeigt, wie Transkodierung nicht nur eine Literaturform sein kann, sondern die Form der Literatur im Digitalen überhaupt ist. Das Vorwort von Jan Brandt ist hörbar gemacht, und zwar unabhängig von seinem Inhalt, nur durch die Umwandlung der Rohdaten der Textdatei in eine Audiodatei.

In der kommenden Woche wird der gesamte Text mit einem Kommentar hier und auf dem S.Fischer-Blog hundertvierzehn.de erscheinen.

[Jan Brandts Vorwort »Manifeste für eine Literatur der Zukunft« für die ›Neue Rundschau‹ im DOCX-Format als raw data in Audacity importiert; rechte Spur als GSM 6.10 mit 441Hz Abtastrate encodiert; linke Spur als GSM 6.10 mit 44100Hz Abtastrate encodiert und auf die Länge der rechten Spur gedehnt.]

(Das Bild zeigt übrigens dieselbe Datei als JPG.)

hinweis literarisches Neue Rundschau

Neue Version des Automatengedichtautomaten

Mo Feb 10 2014 0:07:16 UTC

Ich habe den Automatengedichtautomaten aktualisiert und um einige Funktionen erweitert.
Neben einer Designänderung ist neu, dass man man jetzt

  • das Verhältnis von Wort zu Umbruch und von Umbruch zu doppeltem Umbruch einstellen kann;
  • den Text zufällig halbieren kann;
  • die 1000 häufigsten Wörter im Deutschen entfernen kann ;
  • und Wörter von einer festgelegten Minimal- oder Maximallänge entfernen kann.

Der alte Link funktioniert weiterhin.

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