SCHREIBENLASSEN
Gegenwartsliteratur und die Furcht vorm Digitalen
(ungeschnitten)

 

(Eine redaktionell gekürzte Version dieses Textes ist erschienen in: Merkur, 7/2014.)

 

Ian Sommerville schrieb Anfang der 1960er auf einem Honeywell-Computer ein äußerst simples Programm. Der Input bestand aus einer Zeichenkette (»Satz«), deren n Elemente (»Wörter«) durch Leerzeichen getrennt waren. Gemäß aller möglichen Kombinationen wurden diese Elemente neu zusammengesetzt und alle Permutationen (»Zeilen«) untereinander auf einem Monitor als Textblock ausgegeben (»Gedicht«). Bei einem »Satz« aus n »Wörtern« entsteht demnach ein »Gedicht« aus n! »Zeilen«. Ist n=5, sind das 5·4·3·2·1=120. Aus dem Input »I AM THAT I AM« wird so: (mehr …)

akademisches literarisches Merkur

Neuer ›Merkur‹ erschienen

MERKUR Juli 2014

Im nächsten Merkur erscheint mein Text »Schreibenlassen. Gegenwartsliteratur und die Furcht vorm Digitalen«. Er ist bereits jetzt als kostenlose Vorschau auf der Klett-Cotta-Seite abzurufen.
In zwei Wochen (der Verlag besteht auf die Frist) werde ich auf dieser Seite eine längere Version des Textes hochladen. (mehr …)

akademisches hinweis literarisches Merkur